Pranayama

Zusammenhang von Körper und Emotion

Bist du dir bewusst, wie eng das Körperliche mit dem Emotionalem zusammenhängt? Ein Beispiel: Du erschrickst. Unwillkürlich atmest du ein und hältst die Luft an. Oder: Angst erfüllt dich. Deine Atmung wird flach und kurz. Bei Erleichterung hingegen machst du einen langen Atemzug und stößt dabei Luft aus. In Entspannung atmest du langsam und gleichmäßig. Der enge Zusammenhang zwischen emotionalen Zuständen und physiologischen Prozessen zeigt sich im Muskeltonus. Die Yoga-Lehrenden im Yoga-Studio balance plus wissen: „Die Anspannung oder Entspannung wirkt sich unmittelbar auf die Muskulatur, vor allem auf die Bauch-, Becken- und Brustmuskulatur aus.“

Kennst du Kapalabhati und Co.?

Die Kapalabhati-Übung des Pranayama konzentriert sich vor allem auf die Muskulatur des Zwerchfells. Sie wird auch „leuchtender Schädel“ genannt und soll eine reinigende Wirkung haben. Andere Übungen heißen „Feueratmung“ – auf Sanskrit Bhastrika Pranayama – sowie „Summen der Bienen“, auf Sanskrit Bhramari Pranayama. Mach es, wie die Natur es vorsieht. Leuchte! Summe! Nutze Yoga-Übungen aus dem Pranayama, um dein Wohlbefinden zu fördern. Wie du die Übungen am besten durchführst, kannst du dir im Yoga-Studio balance plus erklären lassen. Schau einfach vorbei!

Wunderbare Wirkung des Pranayama

Allen Pranayama-Übungen ist gemein, dass sie ein Gefühl der Wachheit hervorrufen. Erklärungen weisen auf Untersuchungen hin, nach denen Testpersonen einen aktiveren Parasympatikus sowie einen niedrigeren Blutdruck und Puls zeigen. Aber nicht nur physiologisch sollen sich die Übungen des Pranayama positiv auswirken. Auch mental werden Effekte wahrgenommen. Das Leuchten der Augen ist wie das Leuchten des Schädels: Freude und vollkommene Präsenz in der Gegenwart. Die Vergrößerung des Atemvolumens durch Pranayama-Übungen fördert das Konzentrationsvermögen.